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Unsere „Packfrauen“

 In Jahr 1995 erfuhr die 8-köpfige Missionsgruppe der Kath. Frauengemeinschaft Bösel, die seit 1979 die Missionsstation von Pater Baumann aus Markhausen in Mossel-Bay in Südafrika mit Gebrauchtkleidung unterstütze, dass ein Humanitärer Hilfstransport von Bösel nach Weißrussland in die Region von Tschernobyl gewesen war.

Da gerade in dem Jahr in Afrika die Zollbestimmungen verschärft worden und die Transportkosten erheblich gestiegen waren, somit die Gesamtauslagen für ein Paket oft den Wert des Inhaltes überstiegen, musste man leider diese Aktion und konnte nur noch finanziell helfen

So schloss man sich der Tschernobyl-Aktion an und bei den Verantwortlichen herrschte helle Freude über diese Unterstützung.

War man bei dem ersten noch mit den so eingesammelten und unsortierten Textilien in das Notstandsgebiet gefahren, so konnte jetzt mit Hilfe der Frauen die ausgelieferte Ware sortiert, teilweise auch zu Hause gewaschen und ausgebessert, und verpackt werden. Den entsprechenden Raum, eine Leerstehende Diele, stellten Mia und Gerd Runden zur Verfügung.

Dank der schon geknöpften Kontakte in Retschiza und Umgebung in Weißrussland bekam man Adressen von besonders bedürftigen Familien und es konnten somit familiengerechte Pakete mit Adressenangabe gepackt werden.

Die Spendenfreudigkeit der Bewohner aus Bösel und weitester Umgebung, teilweise auch aus Bekanntenkreisen, steigerte sich laufend und es konnte jährlich ein Transport durchgeführt werden.

Der Raum zum Packen wurde schon bald zu klein. Als Ersatz konnte man den Kellerraum der Gastwirtschaft Melone gewinnen. Den Lagerraum für die fertigen Pakete stellte die Firma Landhandel Meyer zur Verfügung.

Aber auch dieser Raum war schon bald zu klein. Die Firma Landhandel Meyer stellte uns nun größere Räume in der ehemaligen Genossenschaft zur Verfügung. Der Umzug fand im August 2004 statt. Mit dem Einzug feierten wir einen „Tag der Offenen Tür“. Alle Besucher staunten über den Umfang der Hilfsaktion.

Eine altbewährte feste Crew von 12 Frauen und einem Mann, der die Pakete zuklebt trifft sich jeden Montag zum Sortieren und Verpacken der Kleidung. Da der Transport immer im Frühjahr startet, hat sich in den letzten Jahren auch eine Donnerstag-Gruppe gebildet, damit die anvisierte Stückzahl von 2000 Paketen erreicht werden kann.

Für das leibliche Wohl der „Packfrauen“ sorgen jeweils Frauen, die die gute Sache gerne unterstützen, aber aus Zeitmangel nicht teilnehmen können. Neben dem leiblichen Wohl kommen Frohsinn und Spass nicht zu kurz.

Wer also noch Zeit aufbringen kann und die gute Sache unterstützen möchte, ist montags und von Januar bis März auch donnerstags jeweils von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr gerne willkommen.


Hilfe für Tschernobyl-Kinder, Arbeitskreis Cloppenburg, Vitusstr. 9, 26169 Friesoythe
Fon 04491-921223  Fax 04491-921229

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